Elektromobilität

Leitfaden Ladeinfrastruktur

Das Landratsamt Oberallgäu hat einen Leitfaden zusammengestellt, der bei der Auswahl des Standortes einer Ladesäule, der Technik und der Finanzierung hilfreich sein kann.

 

Im Landkreis Ostallgäu sind davon abweichend folgende Energieversorger (alphabetisch) im Bereich der Elektromobilität und als Anbieter von Ladeinfrastruktur tätig:

 

Allgäuer Überlandwerke, Kempten

https://www.auew.de/rubrik/privatkunden/energie-zukunft/elektromobilitaet/ bzw.

https://www.auew.de/gewerbekunden/die-auew-stromtankstelle/

 

Energieversorgung Buching-Trauchgau, Halblech

http://www.ebt-halblech.de/content/blogcategory/8/38/

 

Erdgas Schwaben, Augsburg

http://www.erdgas-schwaben.de/privatkunden/fahren-mit-strom.html

 

E-Werk Reutte, Füssen

http://www.ewr-energie.com/energiezukunft/e-mobilitaet/

 

Lechwerke LEW, Augsburg

https://www.lew.de/energiezukunft/e-mobility

 

Vereinigte Wertach- Elektrizitätswerke, Kaufbeuren

https://www.vwew-energie.de/ladesaeulen-ladeboxen/privatkunden.html

 

 

 

Förderung Ladeinfrastruktur

Die Struktur der Förderung in aller Kürze:

Stand: 01.03.2017

  • Förderzeitraum: bis 2020, erster Förderaufruf 01.03.17 bis 28.04.17, weitere Aufrufe angekündigt
  • Antragsberechtigt: natürliche und juristische Personen (Verbundprojekte nur mit eigenständiger Rechtsform, Arbeitsgemeinschaft reicht nicht)
  • Fördergegenstand: Aufbau der Ladesäule, Tiefbau, Netzanschluss, Nebenarbeiten
  • Nicht förderfähig: eigene Personalkosten, Planung, Genehmigung, Betrieb, etc.
  • Höhe der Förderung: 40% Zuschuss für Normalladesäulen (max. 3.000 Euro je Ladepunkt) und 40% für den Netzanschluss (Niederspannung) bis max. 5.000 Euro, gefördert wird jeweils nur Nettobetrag, Obergrenze je Antragsteller 5 Mio. Euro
  • Weitere Bedingungen: Ladesäule muss 24/7 öffentlich zugänglich sein, Ladesäule und Stecker müssen Ladesäulenverordnung entsprechen, Betrieb muss für sechs Jahre aufrechterhalten werden, Standort ist mit Schild zu kennzeichnen, Bezahlmöglichkeit muss per Bargeld / Karte oder Weboberfläche sowie vertragsbasiert möglich sein, zweimal jährlich Berichterstattung an Fördermittelgeber

 

Für weitere Informationen stehen hier die Hinweise des mit der Abwicklung des Förderprogramms beauftragten Bundesamtes für Verwaltungsdienstleistungen zur Verfügung.

 

 

Förderung Elektromobilitätskonzepte und kommunale Fahrzeugbeschaffung

Die Struktur der Förderung in aller Kürze:

  • Gegenstand der Förderung sind die Erstellung kommunaler Elektromobilitätskonzepte sowie Anschaffung von kommunalen Elektrofahrzeugen und kommunaler Ladeinfrastruktur (letztere: soweit öffentlich zugänglich). Außerdem förderfähig sind Forschung und Entwicklung zur Unterstützung des Markthochlaufs
  • Das Programm läuft vom 30.06.2015 bis 31.12.2019
  • Antragsberechtigt sind u. a. Kommunen, Landkreise, kommunale Zusammenschlüsse, kommunale Unternehmen, etc. (Unternehmen der freien Wirtschaft nur, wenn die Beschaffung im Zusammenhang mit einem erstellten kommunalen E-Mobilitätskonzept steht)
  • Höhe und Art der Förderung: 
    ⇒ Beschaffung von E-Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur → Investitionsmehrkosten als nicht rückzahlbarer Zuschuss (bis max. 50%)
    ⇒ Erstellung von Elektromobilitätskonzepten/Umweltstudien → Anteilsfinanzierung als nicht rückzahlbarer Zuschuss (bis max. 80%, max. 100.000 €)
  • Einschränkungen
    ⇒ Pro Antrag sollten mindestens fünf Fahrzeuge beschafft werden (aber: Zusammenschluss von Antragstellern wird ausdrücklich angeregt)
    ⇒ Fördersätze sind degressiv ausgestaltet (je später, desto weniger)
    ⇒ Investitionen sollten mit Einbettung in kommunales Elektromobilitätskonzept begründet werden
    ⇒ Bereitschaft zur Mitführung von Datenloggern für Begleitforschung muss vorhanden sein (Datenschutz gewährleistet)

 

Für weitere Informationen stehen hier die Hinweise des mit der Abwicklung des Förderprogramms beauftragten Projektträgers Jülich sowie die Bekanntmachung im Bundesanzeiger zum Download.

 

Kommunen, die Interesse an einer Kooperation haben, können sich an das Landratsamt wenden. 

Kontakt

Johannes Fischer

Klimaschutzbeauftragter

Landratsamt Ostallgäu
Schwabenstraße 11
87616 Marktoberdorf

Tel.: 08342 911-196

Kontaktformular